Mumpitzhausen

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on my official website www.mumpitzhausen.com. The blog on my website is written in german, but you can also look at my best pictures overe there.

I am also pretty active on instagram (www.instagram.com/mumpitzhausen) and actually started to post coherent stories there…It’s been a while.

As you have probably noticed, I don’t actively use my tumblr page anymore, and crosslinking looks ridiculous. So tumblr goes the way of the MySpace, MyBlog and DeviantArt. I had an inspiring time here and I will also miss the handful of people I interacted with. Maybe we’ll find each other in other spheres.

I will not delete my tumblr page immediately, but at least wanted to leave a Goodbye post and point you into my general direction.

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Es war ein spannender Monat, für mich ganz geprägt durch das Engagement der Seebrücke Bochum, und auf der anderen Seite das Fertigstellen eines persönlichen Projekts. Ich habe jeden Tag gezeichnet und der Flow hat noch nicht geendet.

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Im Oktober bin zu meinem ersten Seebrücke-Planungstreffen in Bochum gegangen.

Die Aktion Seebrücke ist in vielen Städten aktiv und wird von Zivilpersonen organisiert, die sich solidarisch zeigen mit den privaten Seenotrettern sowie Menschen auf der Flucht. In diesem Rahmen werden Demonstrationen, Aktionstage und das Herantragen des Anliegens an die Politik geplant und durchgeführt.

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Die Bochumer Truppe ist sehr engagiert und sympathisch und freut sich immer über Neuzugänge! Gerade, wenn man keine Ahnung hat, wie man sich einbringen kann, sollte man hingegen, es sind bereits Profis involviert, die mit der Planung solcher Solidaritätsaktionen vertraut sind. Helfende Hände können unterstützen beim Fahren, Sach- oder Geldspenden sammeln, Aktionen vorbereiten (durch Basteln, Technik bereitstellen/betreuen), Pressematerial schreiben… Ich selbst versorge die Gruppe von jetzt an mit Bildmaterial. Ein guter nächster Schritt, wenn man auf der Demo am Ende dasteht und auch fragt: Und jetzt?

seebrlogo

Die Seebrücke Seite findet ihr hier: www.seebrücke.org

Und die Bochumer Adresse hier: www.bochumer-buendnis.de/seebruecke

Das nächste Bochumer Treffen ist am 8. November um 19:00 im Botopia.Raum9, Griesenbruchstraße 9.

Es gibt wie gesagt auch viele andere Städte, die eine lokale Seebrücke- Abteilung haben. Die meisten von ihnen sind auch mit Gruppen und Seiten auf Facebook vertreten. Kommt vorbei!

Es war auch Inktober – ein Internetprojekt, bei dem jährlich im Oktober zu täglich wechselnden Begriffen gezeichnet wird. Ich habe diese Tradition letztes Jahr in den Leftober umgewandelt, um meine chronisch mit Tendinitis kämpfende rechte Hand zu schonen und meine linke Hand zu trainieren. Dieses Jahr habe ich das wieder gemacht, diesmal mit dem Plan, eine zusammenhängenden Geschichte zu erzählen.

Also habe ich jetzt eine fertige Geschichte.

Ich habe gar keine Worte, um die Wichtigkeit dieser Tatsache auszudrücken. Es ist fast ein Jahrzehnt vergangen, in dem ich, aus Gründen, nicht erzählen konnte. Ich wollte das Jahrzehnt nicht verstreichen lassen und es hat geklappt. Die Geschichte ist nicht perfekt, nicht durchdacht, aber sie Hauptsache ist, das sie fertig ist, dass ich hab etwas beendet habe.

Das gesamte Bildmaterial findet ihr auf meiner Instagram-Seite.

Das nächste Großprojekt: Ein richtiges Buch, mit Seiten aus Papier (tote Bäume!) zum Anfassen. Sein Name ist: “A Forest

Oktober 2018. Ein Ende, ein Anfang Es war ein spannender Monat, für mich ganz geprägt durch das Engagement der Seebrücke Bochum, und auf der anderen Seite das Fertigstellen eines persönlichen Projekts.

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Der September ging schnell vorbei für mich – ich habe ihn hauptsächlich in der Requisite des Musiktheaters Gelsenkirchen verbracht, wo ich eine Weiterbildung mache: In zwei Jahren bin ich dann ganz offiziell auch auf dem Papier Requisiteurin.

Zu Beginn meines Volontariats im Musiktheater habe ich auch mir auch direkt das Märchenbuch geschnappt, das wir selber herstellen. Es soll als Pop Up Element eine erblühende und eine verdorrte Blume enthalten. Den Blindtext für das Buch habe ich im Kalligraphie-Wahn direkt mit dazu erfunden.

Als Requisiteurin muss man sich klar darüber sein, dass die Arbeit eines Monats nur von den Schauspielern auf der Bühne gesehen wird – oder letzten Endes vielleicht gar nicht im Stück auftaucht. Aber das Endprodukt ist nur eine Seite der Medaille. Ich bin ganz für den Herstellungsprozess und tauche da gerade total drin ein, und vielleicht ist es ja irgendwann auch noch für etwas anderes gut.

PAPPEL-LA-PAPP

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Außerdem war im September die wunderbare PAPPEL-LA-PAPP-Ausstellung bei Soniwood. Sonja Kreutzer hat sich und 12 Künstler*innen mit Pappelscheiben zum künstlerischen Bearbeiten ausgestattet. Die Gemeinsamkeit aller Scheiben ist wohl, dass alle Künstler von Beginn an sehr viel Respekt vor den Scheiben hatten und sie bereits in roher Form als Kunstwerk wahrgenommen haben. Umso schöner ist dir Vielfalt, die daraus entstanden ist, und wie die Baumringe, die Holzstruktur, der natürliche Riss und die Form mit in die Werke eingeflossen sind.

Ich hatte ein halbes Jahr lang zuviel Respekt, um die Scheibe anzurühren.
Idealerweise hat man erst eine Idee und sucht sich dann das Material, um sie umzusetzen. In diesem Fall trat die Baumscheibe zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben, als ich als Requisiteurin im Schauspielhaus Bochum das Märchen “Grimmsklang” betreuen durfte. Dafür haben auch die Mitglieder des Jungen Schauspielhauses mit Grundschülern über Märchen unterhalten und daraus ein Episodenstück aus diversen Grimm’schen Märchen entwickelt.

Die Kinder fanden es nämlich gar nicht so toll, dass Prinzessinnen immer lieb und brav sein und gerettet werden müssen, dass alte weise Frauen als Hexen verbrannt werden und Wölfe einen so schlechten Ruf haben. Märchen wachsen mit der Zeit, verändern sich mit ihren Rezipienten, werden überschrieben und angepasst und weitergegeben. Welch passenderes, symbolischer es Material hätte ich nutzen können, um das Märchen von “Gevatter Tod” in die Jahresringe eines Baumes einzuschreiben.

Fast vergessen hätte ich, dass die #WirSindMehr-Demo ja auch im September war. Wenn ich es schaffe, werde ich am zum nächsten Treffen der Seebrücke Bochum gehen, um herauszufinden, was man noch tun kann, außer bunte Bilder und flauschige Hashtags zu verbreiten. Wenn ich nicht kann, müsst ihr für mich gehen:

Di, 16. Oktober, 19 Uhr, Botopia, Raum 9, Griesenbruchstr. 9, 44793 Bochum (Facebook-Veranstaltung)

 

September 2018. Bücher, Blumen, Bäume Der September ging schnell vorbei für mich - ich habe ihn hauptsächlich in der Requisite des…

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Am 4. August habe ich auf der Dortmunder Seebrücke-Demo gegen das Sterben im Mittelmeer gezeichnet. Auf der nächsten Seite meines Wasserfarb-Skizzenbuches ist das Mittelmeer selbst zu sehen, diesmal im Rahmen meines Last Minute Pauschal Urlaubs.
Der Zusammenhang ist einfach da. Ich habe meinen Urlaub genossen, und ich bin mir gleichzeitig, ohne das Erlebnis zu trüben, sehr bewusst darüber, dass ich sehr viel Glück habe und sehr privilegiert bin, das Mittelmeer als Freizeitort zu genießen.

Das passende Foto dazu aus dem Vorort der Altstadt von Alcudia:

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Auf die Zeichnung meiner Urlaubsbegleitung im Wellness Schwimmbad wird eine der #wirsindmehr Demo in Essen folgen.

Einerseits bin ich sehr froh über Veranstaltungen wie das Solidaritätskonzert in Chemnitz, andererseits regen mich die Stimmen von Politikern auf, die davon sprechen, die Kunst würde jetzt die Menschen zusammenbringen und das Image der Stadt müsse wieder aufpoliert werden.

Keinem besorgten Bürger geht es besser, wenn die Toten Hosen mit den Ärzten auf der Bühne “Schrei nach Liebe” singen.
Es ist nicht die Aufgabe der Kunst, die Leute aufzuklären, dass Rassismus Scheiße ist. Es ist gut, dass “die Kunst” das macht, und es gibt einem als besorgten Bürger – ich bin ein verdammter besorgter Bürger – das Gefühl, nicht allein zu sein. Aber wenn die Demo vorbei ist, geht man mit dem gleichen Scheißgefühl nach Hause, dass immer noch alles so ist wie vor der Demo.

Es ist die Aufgabe der Politik, frühzeitig in Bildung und Aufklärung und Auseinandersetzung zu investieren. Und nicht einfach den Syrer, den Ausländer der Saison rauszuwerfen. Dadurch geht die rechte Gesinnung auch nicht weg. Die war schon vorher da, nur richtete sie sich da gegen andere.

“Schrei nach Liebe” ist 25 Jahre alt. Farin Urlaub schreibt keine politischen Texte mehr, weil er sagt, er hat ja schon alles gesagt. Und bedauerte, vor 3 Jahren, dass der alte Scheiß noch immer relevant ist.

Heute hab ich keine Rechtfertigung, wie Kunst die Demokratie retten kann. Ins Theater gehen Leute, die schon Bock haben, nachzudenken. Ich gehe zur Demo, weil ich nicht weiß, was ich sonst machen soll.

Es wäre zumindest um einiges gruseliger hier, wenn es diese Demos (wenn es Kunst) nicht gäbe.

August 2018. Vera fährt in Urlaub und geht auf Demos und hat gerade keinen Bock auf Zuversicht Am 4. August habe ich auf der Dortmunder Seebrücke-Demo gegen das Sterben im Mittelmeer gezeichnet. Auf der nächsten Seite meines Wasserfarb-Skizzenbuches ist das Mittelmeer selbst zu sehen, diesmal im Rahmen meines Last Minute Pauschal Urlaubs.

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13 Künstler*innen haben 13 Baumscheiben bearbeitet, jede*r im eigenen Stil, und ich gehöre dazu! Gemeinsam zeigen wir die Ergebnisse bei Sonja Kreutzer, Herrin der Bäume!

PAPPEL-LA-PAPP
21.09. ab 19 Uhr Vernissage
22. – 23.09., 12 – 18 Uhr
Raderboich 185 in Korschenbroich (bei Google Maps)

Wie ich Sonja kennengelernt hab und wie ihre fantastischen Baumscheiben so aussehen, habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben.

Hier geht’s zu Sonjas Internet-Auftritt: Soniwood

Und hier ist Sonjas Text der offiziellen Facebook-Veranstaltung:

“Die Pappel prägt unsere rheinische Kulturlandschaft wie kaum ein anderer Baum. Wir finden sie an Flüssen und in Auenlandschaften, deren Bilder unwillkürlich beim Gedanken an unsere Heimat in unseren Köpfen auftauchen.
Sonja Kreutzer hat den Stamm einer Pappel in Scheiben geschnitten und Künstler aus den verschiedensten Bereichen eingeladen, diese jeweils frei zu gestalten.
Die spannenden Ergebnisse werden an diesem Wochenende präsentiert.

DIE KÜNSTLER:
Cornelia Pastohr – Steinbildhauerei, Neuss
Dagmar Reichel – Grafik/Installation, Viersen
Gerda Feiertag – Malerei, Jüchen
Isabel Ahrens – Pädagogik, Bremen
Katharina Sieg – Illustration, Hamburg
Markus Jöhring – Grafikdesign, Recklinghausen
Pierre Bailly – Wachskollagen, Wesel
Rachel Bossahmmer – Fotografie, Jüchen
Ruth Löbner – Literatur, Mönchengladbach
Sabine Westerwelle – Restaurierung, Korschenbroich
Sonja Kreutzer – Holzkunst, Korschenbroich
Ulrike Freier – Kalligraphie, Korschenbroich
Vera Keitmeier – Illustration, Herne

Vernissage am Freitag 21. September 2018 ab 19.00
mit Einführungsworten von Robert Jordan und Getränken vom Feinkosthimmel Korchenbroich

Ausstellung Samstag 22.09. und Sonntag 23.09. 2018 jeweils von 12.00 bis 18.00 Uhr
Raderboich 185 in Korschenbroich”

Pappel-la-Papp: Ausstellung 13 Künstler*innen haben 13 Baumscheiben bearbeitet, jede*r im eigenen Stil, und ich gehöre dazu! Gemeinsam zeigen wir die Ergebnisse bei Sonja Kreutzer, Herrin der Bäume!

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Die Wände sind wieder kahl und die Bilderrahmen im Koffer verpackt. Und somit ist auch wirklich die allerallerletzte Schauspielhaus-Derniere dieser Spielzeit vorbei.

Unter anderen Umständen hätte ich geschrieben, dass das Zeichnen eine recht einsame Aufgabe ist, bei der man hauptsächlich mit seinem eigenen Kopf alleine ist, bis man dann im Rahmen einer Ausstellung seine Kopfgeburten tatsächlich einem Publikum präsentieren kann.

Auf einige Arbeiten trifft das auch in diesem Fall zu, einige Bilder müssen nach dem Skizzieren zuhause ausgearbeitet werden, aber in dieser Spielzeit war ich beim Zeichnen nicht alleine. Ich saß unzählige Male im Publikum und habe live Theaterstücke mitgezeichnet. Ich habe sofortiges Feedback von neugierigen Schauspielern bekommen. Ich war von Requisiteurinnen mit lauter tollen Tipps umgeben. Ich habe auf dem Theatervorplatz gezeichnet, der immer voller Menschen war. Es war immer ein Zeichnen, das einen sehr lebendigen und sehr vergänglichen Moment eingefangen hat, durch die sich Theaterstücke auszeichnen mit ihrer Wirkung, die auf die Länge ihrer Spielzeit begrenzt ist.

Und dann erst das Publikum der Ausstellung. Es waren Live-Musikantinnen da (Wir hatten was mit Björn), die nicht zuletzt deshalb so wunderbar in die Atmosphäre passten, weil sie teilweise selbst auf unseren Bildern verewigt waren. Ein Land Artist, der seinerseits in der Ausstellung gezeichnet hat, zusammen mit einem 12jährigen Zeichner, der mich in zwei Jahren überholt haben wird. Eine weißhaarige Dame verließ die Ausstellung mit den Worten, dass sie sich jetzt auch trauen will, Menschen im öffentlichen Raum zu zeichnen. Eine Frau, die seit über 20 Jahren Schauspielhaus-Abonnentin ist, ging mit den Worten: Hören Sie bloß nicht auf damit! Nichts ist schlimmer, als zuhause zu sitzen und nichts zu machen! Das sag ich meinen Freunden auch immer!

Und danke allen Familienmitgliedern, Freunden und Schauspielhaus-Kollegen, die da waren und die Ausstellung lebendig gemacht haben. Jede/r einzelne Besucher*in hat etwas anderes in unseren Bildern entdeckt, alle haben eigene kleine Themen mit hineingebracht – Hände zeichnen, Schreibblockadenüberwindung, das Lieblingsstück der letzten Spielzeit, die Tradition von Totenbildern,  geplante Kinderzimmer.

Ich kann gar nicht aufhören, mich bei der tollen Gruppe Elf, vor allem Daniela und Helga, zu bedanken, und bei meiner Requisite-Familie, fürs Kommen, Koffer und Kuchen und alles.

Und darüber hinaus habt ihr alle uns im Laufe der Ausstellung 200 Euro dagelassen, die wir nun an RESQSHIP e. V. weiterleiten werden.

Ich verabschiede mich glückselig-melancholisch in die Sommerpause.
Vielen Dank an alle Gäste, Helfer und moralischen Online-Unterstützer, und bis bald!

Link-Familie:

Alex Bednarz, mein künstlerischer Mitstreiter
Wir hatten was mit Björn, unsere Vernissage-Musikantinnen
Gruppe Elf Bochum, unsere Gastgeberinnen
Schauspielhaus Bochum, wo alles begann

RESQSHIP e. V. (gemeinnütziger Verein für zivile Seenotrettung): Dort gehen die Einnahmen unserer Merchandise hin. Bitte spendet, wenn ihr könnt, und wenn nicht, sagt es weiter!

Bye Bye Bühnen.Bilder! Die Ausstellung und somit auch meine Zeit im Schauspielhaus Bochum ist vorrüber. Ein großes Danke in einem großen Post mit Bildern: Die Wände sind wieder kahl und die Bilderrahmen im Koffer verpackt. Und somit ist auch wirklich die allerallerletzte Schauspielhaus-Derniere dieser Spielzeit vorbei.

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Etwa einen Monat nach meinem letzten Blog-Eintrag hier bekam ich die Möglichkeit, meinen Job in der Requisite im Schauspielhaus Bochum ein Jahr lang in Vollzeit zu machen. Da blieb wenig Zeit zum Bloggen.

Ich habe Leberwurstbrote und Baklava und Notizbücher gebastelt, ich habe Teekessel zertrümmert, um sie alt aussehen zu lassen, ich habe den Genickbruch einer Maus geheilt, ich habe backstage mit Pistolen geschossen. Und gleichzeitig unzählige Stücke von vorne gesehen. Welche, die genau in mein Schema passen – steampunkige Kindermärchen, surreale Episoden-hafte Stücke über Traum und Tod, Shakespeare mit Genderswap. Und welche, die ich ohne den Arbeitskontext vielleicht nie gesehen hätte – griechische Tragödien, junge Männer, die von der Liebe träumen, Parodien auf die Kleinfamilie. Ich habe kaum etwas gesehen, was mir nicht gefallen hat oder aus dem nicht irgendwas für mich hätte mitnehmen können.

Und es sind jede Menge Zeichnungen entstanden. Ich habe das Papier überwunden und bin auf Leinwände, Holzplatten, Kistendeckel und Koffer übergegangen. Es ist auf natürliche Weise, ohne Deadlines, ohne Ziel, soviel entstanden, dass es für eine Ausstellung reicht. Und die gibt es jetzt auch, zusammen mit meinem Künstlerkollegen Alex Bednarz veranstalte ich meine erste eigene von mir initiierte Ausstellung in der Gruppe Elf in Bochum.

Das Jahr geht vorbei und nach dem Sommer werde ich, wie der Großteil des Ensembles, der Intendanz und vieler Mitarbeiter, nicht mehr am Schauspielhaus sein, aber das ist eine Parallelwelt, in der ich noch nicht angekommen bin. Deshalb ist diese Ausstellung der perfekte Abschluss für mich.

Und dann ist Sommer.

Bühnen.Bilder Facebook-Veranstaltung

Gruppe Elf Ateliergemeinschaft

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Bühnen.Bilder Etwa einen Monat nach meinem letzten Blog-Eintrag hier bekam ich die Möglichkeit, meinen Job in der Requisite im Schauspielhaus Bochum ein Jahr lang in Vollzeit zu machen.

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Vorbereitungen für Kurz vor Kunst, nächste Woche auf der Schattbachstraße 77 in Bochum!
Neue Kopfgeburten von mir und neue Karten, hier umgeben von einigen Models.
/// Preparing for an exhibition next week. New brainchildren and postcards by me, on...

Vorbereitungen für Kurz vor Kunst, nächste Woche auf der Schattbachstraße 77 in Bochum!
Neue Kopfgeburten von mir und neue Karten, hier umgeben von einigen Models.
/// Preparing for an exhibition next week. New brainchildren and postcards by me, on this picture surrounded by a couple of models.
#illustration #books #bücher #ausstellung #ruhrgebiet #kurzvorkunst #bochum

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today is my last day as a university student. so I went for a walk in the forest I grew up in.

First and foremost it’s awesome to have a phrase like “the forest I grew up in” in your biography, also if it should technically be “next to the forest”. A storm tore many trees down that were old and big when I was a kid, and after this rainy summer there are a lot of trees now that are younger than me.

Can take the girl out of the forest, but not the witch out of the birches.

If you take the German August for autumn, you don’t need any summer. And I’m really looking forward to what the forest will look like a few weeks from now. I recommend Emily Portman for this atmosphere, until it gets all griddy and rainy and grey and you can get out your ol’ Tom Waits again.

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